Das Sommermärchen in Deutschland scheint wahr zu werden. Während daheim schwarz-rot-goldene Flaggen geschwungen und Fußballhymnen angestimmt werden, ist von einer Fanmeile im fernen Thailand nichts zu sehen – das Spektakel wird überwiegend vor dem heimischen Fernseher verfolgt, woran auch die fünfstündige Zeitverschiebung nicht ganz unschuldig ist. In Deutschland fühlt man sich dieser Tage sehr stolz, sehr deutsch. Aber wie deutsch fühlt sich ein Berliner Freiwilliger in Thailand?
Er fühlt sich auch deutsch, aber anders. Nach fast elf Monaten Freiwilligendienst am anderen Ende der Welt zwischen Buddhismus und Islam, bei scharfem Essen und entspannter Arbeitsphilosophie merkt der Freiwillige, dass er wohl doch recht deutsch zu sein scheint, auch wenn er dies manchmal gar nicht wahrhaben mag. Wenn man im Ausland von Deutschen spricht, so werden Pünktlichkeit, der Wille zur Ordnung und die Planungssicherheit oft als Charakteristika dieses Volkes genannt. Ich war mir nie bewusst, wie pünktlich ich eigentlich bin. Vor einem Jahr bin ich zwei Minuten vor der offiziellen Abfahrt des Busses losgesprintet, um diesen noch zu erwischen. In Thailand wartet man protestlos auf den nächsten Bus in einer Stunde, sofern dieser nicht auch verspätet kommt. In meiner Berliner Wohnung waren alle meine CDs alphabetisch nach Interpreten geordnet und selbst meine Schuhe standen sauber nebeneinander. In Thailand findet der Begriff „organisiertes Chaos“ seine wahre Bestimmung. Früher habe ich mich mit meinen Freunden im Park verabredet, um gemeinsam für das Abitur zu lernen, jeder musste vorbereitet sein. In Thailand wird losgearbeitet, geplant wird hinterher – oder so ähnlich.
Was bisher aber nur marginal zu deutschen Stereotypen gehörte, sind Kritikfähigkeit und diplomatisch-konstruktive Kommunikation. Aber dies, so ist mir und anderen deutschen Freiwilligen hier im Süden Thailands zugetragen worden, zeichnet uns auch aus. Wir können Kritik annehmen, evaluieren und sie konstruktiv verwenden, allerdings sind wir auch diejenigen, welche entgegen der asiatischen Kultur offen Kritik äußern und auch unangenehme Missstände zur Diskussion bringen. In Südostasien wird Kritik nur selten und dann auch nur höflichst und verkleidet vermittelt. Wir Deutschen befinden uns dann oft im Konflikt, asiatisch handeln oder deutsch sein. Ich steigere dieses Deutschsein dann oft sogar noch durch meine typisch Berliner direkte und indiskrete Art. Dies mag kulturell zwar ignorant und für einige Individuen auch peinlich sein, aber da ich nun um den Stellenwert dieser Sitte halbwegs Bescheid weiß, wiegt für mich die möglicherweise zu erreichenden Verbesserung durch offene Kritik in der Endphase meines Dienstes oft schwerer. Auch im Disput mit anderen Freiwilligen entdecke ich, wie uns Konstruktivität in die Wiege gelegt worden ist. Wenn manch Angehöriger anderer Nation auf Probleme mit Gleichgültigkeit reagiert, nimmt der Deutsche sich der Sache an und versucht, das beste für alle Beteiligten zu finden – wobei hier auch der Ehrgeiz schnell in Egoismus umschlagen kann.
Deutsch sein mag man vielleicht nicht wollen, aber durch das Aufwachsen im deutschen Wertesystem kann man gar nicht anders als Deutsch zu sein – und wer meint, er könne gar nicht Deutsch sein, der möge bitte eine längere Zeit im Ausland versuchen, nicht als Deutscher identifiziert zu werden.
Warum experimentiert Kai in Thailand mit einem Chemiebaukasten herum und wer ist eigentlich sein Onkel Ho? Fragen über Fragen, die es zu beantworten gilt.
Der Chemiebaukasten steht metaphorisch für mein Juniworkcamptruppe. Ein solche Diversität innerhalb einer Gruppe habe noch nicht erlebt. Eine konservative Slowakin, eine entspannte Österreicherin, ein ruhiger Veganer aus Irland und ein kommunikationssüchtiger Aufreißer aus den USA, dazu zwei ultra-schüchterne Thai-Mädels, Joe und ich. So interessant diese Combo auch sein mag, sie bringt auch ein gewisses Konfliktpotenzial mit sich und war auch nicht selten leicht frustrierend, obwohl wir uns eigentlich alle gut verstanden. Vielleicht waren es auch die Magenprobleme der Teilnehmer, die daraus resultierende etwas angespannte Stimmung und die anstrengende Unterrichtsarbeit, welche dazu beitrugen, dass wir nach den zwei Wochen Camp doch alle recht froh waren, wieder unsere eigenen Wege zu gehen. Mein persönliches Negativhighlight in diesem Camp: Ich konnte eine erste Klasse nicht davon abhalten, mit einem lebenden (!) Frosch Fußball zu spielen – scheiß WM-Fieber! Andere interessante Beobachtung: In der Drogerie in Hat Yai gibt es ernsthaft Creme, um die weiblichen Brustwarzen rosafarbener und den Intimbereich straffer zu machen.
Nach dem Camp wollte ich dann Onkel Ho besuchen. Onkel Ho kommt aus Vietnam – dummerweise lebt er nicht mehr. Kein Problem, die Russen kennen da ein Allheilmittel und flugs liegt Onkel Ho ausgestopft in seinem Mausoleum und wird täglich von mehreren tausend Gaffern angeguckt, mir eingeschlossen. Onkel ist gemeinhin übrigens als Ho Chi Minh bekannt und der Propaganda nach zu schließen auch Nationalheld Nr.1. Propaganda gibt es Vietnam sowieso relativ viel, ich war erstaunt. Im von den französischen Kolonialherren errichteten Gefängnis erfährt man zum Beispiel erst wie schlecht eben jene die Vietnamesen behandelt haben, um sogleich eine riesige Ausstellung über die vorzügliche Behandlung der amerikanischen Gefangenen unter vietnamesischer Herrschaft vorzustellen. O-Ton: „Die Amerikaner können dankbar sein, Gefangene des vietnamesischen Volkes gewesen zu sein.“ Aber auch die bombastische Architektur und die lachhafte Korrektheit der Behörden fügen sich nahtlos in diesen sozialistischen Show-Off ein. Der Verkehr in Vietnam ist noch mal eine ganze Spur verrückter und auch scheinbar lebensgefährlicher als in Thailand, aber sobald man sich eingewöhnt hat, kommt man mit den Millionen Mofas (teilweise auch mit mehreren ausgewachsenen Schweinen in Käfigen auf dem Sozius) sehr gut klar, da ein jeder auf den anderen achtet und mobile Hindernisse wie straßenüberquerende Fußgänger gekonnt umfahren werden. Mein Trip an die Halong Bay (UNESCO-Weltkulturerbe übrigens) war mehr als entspannt. Bei angenehmen Temperaturen durch ein Geflecht von tausenden Inseln schippern, ein wenig Kayak fahren, ein bisschen vom Sonnendeck des Bootes ins Wasser springen, abends ein paar kühle Bier mit den Mitreisenden trinken und nachts gechillt in seiner eigenen Kabine die Nacht verbringen. Hanoi dagegen ist ein wenig stressiger, aber auch dort kann man Ecken entdecken, die aussehen wie ein südostasiatischer Prenzl’ Berg. Da gibt es dann Frisöre inklusive Sessel und Spiegel auf dem Bürgersteig, Hundefleischrestaurants (ich habe es getan!) und Geldautomaten, an denen man sich eigentlich nur Millionenbeträge abheben kann. Die Fußball-WM ist natürlich auch in Vietnam populär – dachte ich. In der Nacht des Spiels Deutschlands gegen Ghana laufe ich nach ein paar Stunden Schlaf ziellos durch die Straßen, um eine Bar mit Liveübertragung zu finden. Hoffnungslos. Ich komme zufällig an einem TV- und Stereoanlagengeschäft vorbei, wo zwei vietnamesische Jungs mit ein paar Bier und nur sehr rudimentären Englischkenntnissen gerade das Spiel gucken. War ein lustiger Abend bis zu dem Zeitpunkt, als der Strom ausfiel. Das Spiel Deutschland gegen England war zwar weniger abenteuerlich, aber weitaus lustiger. Man stelle sich bitte das Fernsehzimmer eines internationalen Backpackerhostels vor gefüllt mit etwa 15 Briten und mir. Das 4:1 war einfach nur wunder-, wunderschön!
Wer das erste Mal Thailand und Südostasien erkundet, entdeckt viele Dinge, die man in Europa nicht kennt. Bei genauerer Betrachtung erfüllen aber eben diese unbekannten Dinge den gleichen Zweck wie die zu Tode genormten Gerätschaften unserer Gefilde. Aber auch Angewohnheiten können einen leicht überraschen.
Das berühmte Loch im Boden – so oder so ähnlich sehen die Toiletten hier aus. Kreatives Hinhocken trifft auf ungewohnten Wassereinsatz beim obligatorischen Reinigen, Toilettenpapier findet man höchstes als Serviette auf Restauranttischen.
Wenn man auf dem Land raucht, dann tut man das nicht mit normalen Zigaretten, sondern man gibt sich seine stündliche Dosis Tod mit lokalem Tabak in getrockneten Palmenblättern – filterlos. Happy Cancer!
Mofas – die Lebensversicherung eines jeden Südostasiaten (im übertragenen Sinne, Verkehrssituationen sind hier nicht eingerechnet). „Wetten, dass..?!“ braucht man dort übrigens nicht. Mehr als fünf Leute passen physikalisch sowieso auf ein solch motorisiertes Zweirad, welches auch straßentauglich sein soll. Achja, Einkaufstüten passen auch noch drauf neben den drei Kindern und den beiden Elternteilen, kein Problem.
Anstelle von Eimern wird zum Transport von Sand und Steinen eine Trageinheit aus alten Autoreifen benutzt. Wer nun glaubt, dass dort lediglich die Improvisationskunst gesiegt hat, ist nur teilweise im Recht. Mittlerweile werden Zementmischungen in diesen Gummiträgern gerechnet.
Wenn man im Restaurant ein Essen bekommt, wundert man sich, warum weit und breit keine Messer zu sehen sind. Gegessen wird mit dem Löffel, Gabeln sind nur dazu da, die kulinarischen Köstlichkeiten auf den Löffel zu schieben, um diesen auf dem schnellsten Wege zum Mund führen zu können. Das Essen ist übrigens mundgerecht geschnitten. Unkompliziert und effektiv.
Der Monat Mai wird überwiegend trocken und heiß. Gelegentlich durchbrechen Blutschauer die vorrangig hitzige Atmosphäre.
In Bangkok tobt nämlich weiterhin der Kleinkrieg der Rothemden gegen die Regierungstruppen und die Gelbhemden. Es werden internationale Journalisten getötet, die Verantwortlichkeit an diesen Taten von der einen zur anderen Seite geschoben, ab und an werden Granatwerfer benutzt und auch Scharfschützen gehören mittlerweile zum Bild der Stadt der (gefallenen?) Engel. Eine Aktion der Thaksin-Anhänger beinhaltet das Verschütten von Blut der Aktivisten vor Regierungsgebäuden, hier hat jemand die Phrase „Zeichen setzen“ wohl ein Tröpfchen zu ernst genommen. Freiwillige sagen ihre Workcampteilnahmen ab und die Regierung versucht nach gescheiterten Kompromissversuchen die Regierungsgegner aus dem Finanzzentrum der Stadt zu vertreiben – gewaltsam. Die Bürger bekommen eine Ausgehsperre, um zu verhindern, dass Zugehörigkeiten verwechselt werden (und sicherlich auch dass das Gros der Bevölkerung nicht sieht, mit welcher Brutalität die Armee gegen die Rothemden vorgeht), das vollständige Fernsehprogramm wird auf eine einheitlich Friede-Freude-Eierkuchen-Propagandasendung reduziert (was angesichts der eingenommenen Rundfunkanstalten der Rothemden auch nicht allzu schwer war) und Thailand fürchtet den Beginn eines Guerillakrieges. Doch im Süden Thailand gibt es ein paar unbeugsame Regionen, die es einen feuchten Dreck interessiert, was im 1000 Kilometer entfernten Bangkok geschieht. Hier gilt die Devise: Wer sich nicht um uns kümmert, um den kümmern wir uns auch nicht.
Abseits dieser politischen Auseinandersetzungen habe ich ein Workcamp inmitten eines stark muslimisch geprägten Dorfes im Herzen Phattalungs. Wir unterstützen das landesweite royale Landwirtschaftsprojekt, welches jeden Haushalt in Thailand gerne als Selbstversorger sehen würde, um Global Players im Lebensmittelbereich die wirtschaftliche Grundlage zu nehmen und Thais durch Unabhängigkeit finanziell zu stärken und abzusichern, was sich auch als äußerst sinnvoll darstellt, wenn man den Fall des Kautschukpreises während der Wirtschaftskrise betrachtet. In unserem Lernzentrum haben wir Gräser gegen Erosion gepflanzt, traditionelles Curry kochen gelernt (das mit dem darauf folgenden Essen müssen einige Freiwillige aber erst noch üben, Stichwort: scharf), einen Fischteich angelegt, Schilder der Pflanzen und Gemüsesorten angelegt und uns im wahrsten Sinne des Wortes die Hände blutig gearbeitet! Unter anderem gab es auch recht angeregte Thai-Deutsche Diskussionen über Respekt und Moral, bei der letztendlich zum Glück kein Blut lief.
Außerdem habe ich zwei Schlachtungen beiwohnen dürfen. Vor meinen Augen haben sich ein Huhn inklusive verstörenden, post-mortalen Zuckungen und eine Ziege, ein 40 Kilo-Oschi aus dem exzellentes Curry gemacht worden ist, ihrer Lebenssäfte entledigt. So viel zum Thema „blutig“.
Die Kultur besteht ja generell aus sehr vielfältigen Teilen des täglichen Lebens. Traditionen, Moralvorstellungen, Sitten und Bräuche, aber auch Kunst, Lebensweisheiten und Handwerke können Zutaten dieser Suppe sein. Um die Gewürze herausschmecken zu können, muss man sich schon intensiv mit dem Gericht auseinandergesetzt haben, eine umgefähre Idee des Geschmacks lässt sich schon nach mehrmaligen Umrühren der nun zusammengesetzten Zutaten erahnen, aber des Öls an der Oberfläche wegen kann man sich schon gleich am Anfang ein Bild machen, was die Suppe hat oder eben nicht bietet. Im unserem Falle hält ein solcher Blick aus der Vogelperspektive die einfachen Regeln des Zusammenlebens in Thailand parat. Wie anders verhält man sich, um halbwegs in Einklang mit der thailändischen Kultur zu kommunizieren.
Die Begrüßung ist in vielen Teilen der Welt essentiell, um später eine Art Beziehung aufzubauen, so auch in Thailand. Generell begrüßt man sich in buddhistischen Kreisen mit dem Wai, den gefalteten Händen vor Brust oder Gesicht, aber durch die Westlichisierung ist auch der Business-Handschlag, wie wir ihn aus Europa kennen, durchaus akzeptiert. Hier kann also noch kein großer Fauxpas passieren (außer natürlich, man überfällt den Gegenüber mit einer französisch-italienischen Küsschenorgie; die schockiert-neugierigen Blicke der anderen Anwesenden sind hierbei allerdings Gold wert). Den ersten wirklichen Fehler, den man begehen kann, ist das Betreten eines thailändischen Hauses mit Schuhen; die Schlappen werden generell vor dem Hauseingang stehen gelassen. Auch in einigen Geschäften und Restaurants wird das Schuhwerk brav am Eingang abgestellt, was so manche Person, ob geplant oder nicht sei hier einmal dahingestellt, zur Spezies der gemeinen Schuhtauscher mutieren lässt. Im Haus selbst wird in den meisten Fällen im Kreis auf dem Boden gesessen und auch gegessen. Was macht also der pragmatisch denkende Europäer? Er rennt auf schnellstem Wege aufrecht durch den Kreis und steigt über das Essen, um zu seinem Ziel zu kommen – und fällt damit mit einer glatten 6 durch den thailändischen Höflichkeitstest. Sitzkreise werden umrundet wenn nur irgend möglich; wenn nicht, so macht man sich so klein wie möglich, um an den Sitzenden vorbeizukommen (das gilt auch für das Durchkreuzen des Blickfeldes älterer Mitmenschen). Weiterhin steigt man nicht über Essen, auch nicht über Bücher, Kissen und vor allem nicht über Leute. Essen gibt dem Menschen Leben, Bücher versorgen einen mit Wissen und das Kissen dient dem Schlaf (weswegen auch das Sitzen auch solchen verpönt ist). Dass man nicht über Leute steigt, findet in der Körperteilhierarchie seine Begründung. Wer also seinem älteren Kollegen mal schnell durch die Haare wuscheln will, der findet schnell heraus, wie Verachtung auf Thai funktioniert, denn der Kopf ist das Höchste und Heiligste des Körpers. Die Füße sind generell dreckig (je nach Wohnung ein bisschen mehr oder weniger, man erinnere sich an die ausgezogenen Schuhe) und deshalb sollte die Fußsole auch nie anderen Menschen zugewendet werden, gleiches gilt für das Zeigen der Zehen auf eine bestimmte Person. Und wer es schafft seine Fußsole beim Übersteigen einer Person nicht über wichtigere Körperteilen eben dieser zu haben oder sogar zu präsentieren (Schummeleien mit Socken zählen nicht!), der sollte sich schleunigst bei „Wetten, dass..?“ anmelden. Bei Gesprächen mit Älteren versucht man so weit möglich seinen Kopf immer auf der gleichen Höhe oder tiefer zu halten wie diese, um ihnen Respekt entgegenzubringen. Mit dem Finger auf etwas zu zeigen, ist schlechter Stil und das Reichen und Entgegennehmen von Gegenständen sollte stets mit der rechten Hand geschehen. Die linke Hand kann nämlich schon sonst wo gewesen sein, wenn man das Design asiatischer Toiletten bedenkt (Klopapier ist doch nur was für Weicheier).
Am besten disqualifizieren kann man sich aber während der wichtigsten Angelegenheit des thailändischen Lebens, während des Dinierens. Um wirklich zünftig in die Kacke zu hauen, muss man beim gemeinsamen Essen, bei dem die Gerichte in der Mitte und die Reisteller vor einem stehen, sich erstmal rücksichtslos alle Gerichte literweise auf seinen eigenen Teller schaufeln, um dann so schnell wie möglich das Gemansche hinunterwürgen zu können. Dabei wurden die Servierlöffel gekonnt ignoriert und ausschließlich der eigene Löffel benutzt. Nachdem man sich dann vollgefressen hat, schnaubt man sich noch lautstark die Nase und die Katastrophe ist perfekt.
Und wenn am Ende kein Thai etwas sagt und auf eventuelle Fehltritte hinweist, liegt dass nicht daran, dass man die Fettnäpfchen umgangen hat, sondern an der extremen Höflichkeit der Thais und der Kultur, niemanden öffentlich und direkt zu kritisieren. Guten Appetit!